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Fussreflexzonenmassage

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) ist eine manuelle Therapieform und hat einen bedeutenden Platz in der alternativen Medizin. Die Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern werden in Bezug mit dem ganzen Menschen gesetzt. Die Füße sind ein sogenanntes „Mikrosystem", in dem der ganze Mensch reflektiert wird. Dadurch ist eine individuelle Behandlung möglich. Die Wirkungen erstrecken sich auf den körperlichen als auch auf den seelisch-emotionalen Bereich.

 

Die Fußreflexzonenmassage (RZF) passt besonders gut in die heutige Zeit:

  • Sie hat einen umfassenden Anwendungsbereich und vermittelt durch die Berührung an den Füßen zwischenmenschlichen Kontakt und Vertrauen.
  • Sie arbeitet mit der Lebenskraft und nicht gegen die Krankheit.
  • Sie erfasst nicht nur das Symptom sondern auch die Ursache der Erkrankung.
  • Sie kann in jedem Lebensalter eingesetzt werden – vom Säugling bis zum alten Menschen.

Die Form des Fußes entspricht der Form eines sitzenden Menschen. Die Füße sind der Spiegel des Körpers.

menschen fußmenschen fuß sitzend

Im Fuß haben alle Körperzonen des Menschen ihre zugeordneten Stellen. Dies sind die Reflexzonen, die die augenblickliche Verfassung des Menschen bildschirm-ähnlich im Kleinen am Fuß wiedergeben.

 

Es wird mit gezielten Griffen im Sinne einer Be-HAND-lung gearbeitet, um die im Menschen gestörte und geschwächte Lebenskraft zu ordnen und zu harmonisieren. Der Schmerz, der durch den speziellen Griff an manchen Stellen am Fuß ausgelöst werden kann, ist eine Art „Wegweiser“ auf der „Landkarte“ der Füße. Er zeigt uns den Weg zu den behandlungsbedürftigen Stellen am Fuß. Ein gesunder Mensch hat üblicherweise einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Sobald er sich häufig kalt anfühlt und die Bewegung eingeschränkt ist, wenn sich Fußpilz, Hühneraugen, Schrunden, durchgetretene Fußgewölbe zeigen, kann das auch auf Schwäche oder Krankheit hinweisen. Dies ist tastbar in den Reflexzonen. Abgesehen vom spontan verspürtem Schmerz in der belasteten Reflexzone, reagieren die Patienten in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen = Reaktionen. Reaktionen sind erwünschte Antworten des Körpers auf die Behandlung. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch noch Lebenskraft genug besitzt.

Bei der Fußreflexzonenmassage können folgende Reaktionen auftreten:

  • vermehrte Schweißabsonderungen
  • vermehrte und veränderte Harnausscheidung (Geruch?, Farbe?)
  • vermehrter und veränderter Stuhlgang (Geruch?, Farbe?)
  • Säuberung der Nasenschleimhäute / Rachenschleimhäute und Unterleibschleimhäute
  • durch Schnupfen, Auswurf oder Ausfluss, abgeschwächtes Aufflackern alter Krankheiten, die früher nicht ausgeheilt worden sind
  • selten: erhöhte Körpertemperatur oder ein kleiner Fieberschub, der als Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu verstehen ist
  • entspannende Müdigkeit, erfrischender Schlaf
  • Harmonisierung der seelischen Verfassung
  • bei Frauen kann sich die monatliche Regel verschieben
  • WICHTIG:
    Wenn Sie stark störende oder verunsichernde Reaktionen erleben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den Therapeuten.

 

„Die Gärtner wissen: Was man nicht pflegt, vertrocknet.
Füße behandeln bedeutet „WURZELPFLEGE“.”

 

Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung Friedrich-Schiller-Universität Jena, Helena Reinhardt, 14.06.2006

Studie des Uniklinikums Jena zeigt, dass Fußreflexzonentherapie Kniebeschwerden nachweislich bessern kann

Fuß(Jena) Die fachgerechte Behandlung der korrespondierenden Fußreflexzonen kann nachweislich Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen bei moderater Kniearthrose lindern. Das zeigt eine am Kompetenzzentrum Naturheilverfahren des Universitäts­klinikums Jena (UKJ) durchgeführte Studie. Im Rahmen einer Doktorarbeit untersuchte dabei Catharina Güttner bei 30 Patienten mit einer mittelschweren Kniegelenkarthrose die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie auf das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit des erkrankten Gelenks.

 

Über einen Zeitraum von sechs Wochen erhielten die Probanden jeweils 12 Behand­lungen, also zweimal wöchentlich eine therapeutische Massage der dem Kniegelenk assoziierten Fußreflexzonen. Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden in der Studie als Vergleichszeiträume auch sechs Wochen vor der Behandlung und acht Wochen danach erfasst. Dabei wurde sowohl das subjektive Urteil der Patienten zu ihrem jeweiligen Schmerzempfinden erfragt als auch die Schmerzintensität anhand mehrerer Erhebungsverfahren gemessen. Gleichzeitig wurde die Beweglichkeit des arthritischen Knies geprüft und verglichen. "In beiden Aspekten zeigten sich während und nach der Fußreflexzonentherapie deutliche Verbesserungen: Die Schmerzintensität ging um mehr als zwei Drittel zurück und die Beweglichkeit (Beugung) des Kniegelenks konnte um 12 Grad verbessert werden, erklärt Prof. Dr. Christine Uhlemann, Betreuerin der Arbeit, die erzielten Resultate. Fast alle Probanden (92 Prozent) gaben nach der Therapieserie an, dass sich ihr Zustand gebessert habe.

 

Das sind wirklich verblüffende Ergebnisse, denn faktisch haben wir damit erstmals nachvollziehbare Hinweise auf die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie erbracht, so Prof. Uhlmann, die am UKJ das Kompetenzzentrum Naturheilverfahren leitet. Die Daten würden auch nahe legen, dass die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie über einen Placebo-Effekt hinausgeht: Wir haben einen massiven Rückgang der Schmerz­intensität um 75 Prozent beobachtet. Sowohl der Belastungsschmerz als auch der Anlaufschmerz der betroffenen Region nahmen signifikant ab, so Uhlemann. Der Ruhe­schmerz, also die Intensität der Schmerzen, die auch bei Nichtbelastung des Knies auftreten, ging nach der Therapie sogar auf Null zurück. An Referenzpunkten, also nicht durch die Fußreflexzonentherapie stimulierten Bereichen, waren dagegen keine Veränderungen der Schmerzintensität zu beobachten. Das zeigt, dass durch die Therapie tatsächlich nur der betroffene Bereich, das erkrankte Knie, beeinflusst wurde erklärt Prof. Uhlemann.

Die Fußreflexzonentherapie basiert auf der Annahme, dass alle inneren Organe und Strukturen des Bewegungssystems auf den Fußflächen eine so genannte Repräsentation haben - einen Bereich, dessen Stimulation auf das betreffende Organ oder den Körperteil indirekte Auswirkungen hat, indem durch die Massage die Selbstheilungskräfte im Sinne der Autoregulation aktiviert werden. Einen neuro­physiologischen Beweis dafür gibt es allerdings nicht. Umgekehrt würden sich in diesen Bereichen am Fuß Erkrankungen und Störungen der jeweiligen Organe oder Körperteile durch Veränderungen (z. B. Verhärtungen) des Gewebes äußern und tasten lassen. In der Studie wurde der dem arthritischen, also von einer schmerzhaften und mit Bewegungseinschränkungen verbundenen Erkrankung, betroffenen Kniegelenk zugeordnete Fußsohlenbereich durch Massage stimuliert. Durch diese Stimulation konnten nachweislich die Schmerzen verringert und die Beweglichkeit des Knies gesteigert werden.

Wir haben damit gezeigt, dass mittels einer Fußreflexzonentherapie sowohl Schmerzen als auch mittlere Funktionsstörungen am Knie verbessert werden können, fasst Christine Uhlemann zusammen. Allerdings werden wir in schwereren Fällen von Arthrose nur eine teilweise Verbesserung mit Hilfe der Fußreflexzonenmassage erreichen können.

- Ende der Pressemitteilung -

 

Denken Sie daran: Kein anderes menschliches Organ trägt geduldig so viel an Last und hilft uns zugleich, zielstrebig durch unser Leben zu gehen – jahraus, jahrein – wie die Füße.

Kontakt

Grit Thomas
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